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21.05.2001: Großbrand bei Firma Mami, Golling - Torren PDF Drucken E-Mail
Montag, 21. Mai 2001
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In den Abendstunden des 21. Mai 2001 kam es in Golling-Torren zu einem Großbrand bei der Firma „Mami“, welcher den Einsatzkräften alles abverlangen sollte. Nur durch den raschen und gezielten Einsatz der Feuerwehren aus Golling, Kuchl und Scheffau konnte ein größerer Schaden verhindert werden. Insgesamt standen 112 Mann bei Alarmstufe 3 im Einsatz.

Brandobjekt

Bei der Firma Mami handelt es sich um einen Betrieb, welcher Kunststoffreste ankauft und weiterverarbeitet. Die Ausmaße der Lager bzw. Produktionshalle betragen ca. 130 x 30m.


Brandausbruch und Alarmierung
Vermutlich durch einen elektrischen Defekt entstand an einem Shredder ein Brand, welcher sich relativ rasch auf ein Förderband ausbreitete. Der anwesende Schichtarbeiter bemerkte den Brand kurz vor halb zehn, um 21.29 Uhr erfolgte durch Ihn der Notruf an die BNZ „Florian Tennengau“. Um 21.30 wurde durch die Nachrichtenzentrale die FF Golling mittels Sirenen- bzw. Meldeempfänger alarmiert. Knapp 2 Minuten später rückten unter der Einsatzleitung von OFK ABI Erich Hettegger „Voraus“ und „Tank 1 Golling“ aus. Bereits bei der Anfahrt konnte eine starke Rauchentwicklung festgestellt werden, bei Ankunft brannte der Hechsler sowie das Förderband in voller Ausdehnung.

Ersteinsatz und weitere Maßnahmen
Einsatzleiter Hettegger konnte sich noch vor Eintreffen des ersten Tanklöschfahrzeuges einen Überblick über die Schadenslage verschaffen, zu diesem Zeitpunkt griffen die Flammen bereits auf eingelagerte Kunststoffballen über. Aus diesem Grund ließ der Einsatzleiter alle Kräfte der FF Golling nachrücken, innerhalb weiterer 3 Minuten rückten 5 Einsatzfahrzeuge aus Golling zum Brandobjekt ab. Ebenso wurde die Auslösung der Alarmstufen 2 und 3 (FF Kuchl mit LZ Jadorf und FF Scheffau) über die BNZ veranlasst. Durch die Besatzung des „Tank 1 Golling“ wurde sofort ein Innenangriff unter schwerem Atemschutz mit einem C-Rohr sowie dem Schaum-Schnellangriffsrohr gestartet. „Tank 2 Golling“ begann ebenfalls mit 2 Atemschutztrupps (1 HD-Rohr, 1 Schaumrohr) die Brandbekämpfung. Zu diesem Zeitpunkt griffen die Flammen bereits auf die äußere, rückseitig gelegene Hallenwand über. In der Zwischenzeit wurden von der nahegelegenen Salzach durch „Schlauch und Pumpe Golling“ 3 Zubringerleitungen zu je 300m errichtet, die nachrückenden Kräfte aus Kuchl legten eine weitere Zubringerleitung zum Brandobjekt. In weiterer Folge trafen BFK OBR Nikolaus Brandauer, AFK 2 BR Albin Bachler sowie das Rote Kreuz und die Gendarmerie an der Einsatzstelle ein.

Weitere Maßnahmen
Durch den raschen und gezielten Innenangriff von vier eingesetzten Atemschutztrupps konnte bereits eine halbe Stunde später „Brand unter Kontrolle“ gemeldet werden. Die nachalarmierten Kräfte aus Scheffau wurden daher nur mehr in Bereitschaft gehalten. Nach ablöschen letzter Glutnester konnten um 22.34 Uhr die Kameraden aus Kuchl und Scheffau von der Einsatzstelle abgezogen werden, drei Fahrzeuge der FF Golling rückten um 00.30 Uhr ein. Die restlichen vier Fahrzeuge aus Golling verblieben mit 15 Mann bis 05.30 Uhr früh des nächsten Morgens als Brandwache vor Ort. Durch die Gendarmerie wurde der Schaden später mit über 10 Millionen Schilling beziffert.


Einsatz-Erkenntnisse
- Es konnte Gott sei dank das Übergreifen der Flammen auf den gesamten Lagerbestand verhindert werden.
- Gefahr des Halleneinsturzes, Verformung eines I-Träger durch die enorme Hitzeeinwirkung (dieser wurde ständig kontrolliert).
- Sofortige Veranlassung der Stromabschaltung durch die Salzburg AG (2 Transformatoren unmittelbar vor der Halle).


Eingesetzte Kräfte und Fahrzeuge
FF Golling                        7 Fahrzeuge 
TLF 3000, TLF 3000, VRF, LF, SF, SRF, DLK-18
FF Kuchl / LZ Jadorf          3 Fahrzeuge 
LF 3000, LF-B, KLF
FF Scheffau                     3 Fahrzeuge 
TLF 3000, LF-A, LF
FF Oberalm                      1 Fahrzeug   
B-KDO
BFK, AFK, S5/Presse          3 Fahrzeuge


Eingesetzte Gerätschaft
2 Einbaupumpen, 2 TS, 1200m B-Schläuche, 180m C-Schläuche, 120m HD-Schläuche,

3 C-Rohre, 2 HD-Rohre, 2 Schaumrohre, Belüftungsgerät, Hochleistungslüfter, 
3 Stromgeneratoren


Einsatzbilder


 
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