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Zuletzt im Einsatz

05.01.: Unwettereinsatz
06.01.: Unwettereinsatz
06.01.: Fahrzeugbergung
06.01.: Brandverdacht
06.01.: Unwettereinsatz
06.01.: Personenrettung
06.01.: Fahrzeugbergung
07.01.: Unwettereinsatz
08.01.: Unwettereinsatz
08.01.: Stromversorgung
09.01.: Lkw-Bergung
10.01.: Unwettereinsatz
10.01.: Unwettereinsatz
10.01.: Hilfeleistung Bühne
11.01.: Unwettereinsatz
11.01.: Hilfeleistung Bühne
11.01.: Unwettereinsatz
12.01.: Hilfeleistung Bühne
12.01.: Hilfeleistung Bühne
14.01.: Unwettereinsatz
14.01.: Hilfeleistung Bühne
14.01.: Lkw-Bergung
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Terminkalender
09.02.2006: Lkw Vollbrand auf Tankstelle PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 9. Februar 2006
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Lkw Brand auf Autobahntankstelle A10 Golling - Lastkraftwagen gegen Zapfsäule geprallt: Zu diesem spektakulären Einsatz wurde am 09. Februar 2006 um 00.30 Uhr die FF Golling gerufen. „Brand auf Autobahntankstelle, Lkw gegen Zapfsäule“ so der Einsatzbefehl für die FF Golling durch die LAWZ Salzburg.

32 Mann rückten binnen weniger Minuten mit 5 Fahrzeugen auf die OMV Tankstelle auf der A 10 der Tauernautobahn bei Golling aus. Bereits bei der Anfahrt war ein heller Feuerschein zu sehen, Einsatzleiter ABI Erich Hettegger ließ sofort die anrückenden Kräfte mit Atemschutzgeräten ausrüsten. Bei Eintreffen der ersten 2 Fahrzeuge stand der Lkw - ein 40 to Sattelschlepper beladen mit Tabak - direkt im Tankstellengelände in Vollbrand.

Unfallhergang, Gefahren, Brand & Maßnahmen
Der Lenker war aus noch ungeklärter Ursache direkt von der Ausfahrt auf die Tankstelle kommend in eine Zapfsäule gefahren, riss diese komplett nieder und kam nach rund 10 Metern zum Stillstand. Sofort fingen die Zugmaschine sowie der hintere Teil des Aufliegers an 2 Stellen Feuer. Der Brand breitete sich weiters auf die Ladung sowie das Tankstellendach aus. Mit insgesamt 3 Strahlrohren und 2 Schaumrohren wurde die Brandbekämpfung gestartet, eine Wasserzubringerleitung musste 360 Meter von einem Hydranten händisch gelegt werden. Zeitgleich wurde das Tankstellenareal mit Schaum geflutet und die frei liegende Stelle der abgerissenen Zapfsäule mit Löschschaum abgedeckt. Somit war eine eventuelle Brandausbreitung und Explosionsgefahr gebannt. Weiters ließ OFK Hettegger AFK 2 und BFK informieren. Die Tankstellenmitarbeiterin, welche Augenzeugin des Aufpralls wurde und sofort die Feuerwehr verständigte, handelte ebenfalls geistesgegenwärtig und betätigte den „Not aus“ Schalter für die gesamte Tankstelle (Rückschlagventile der Zapfsäulen schließen). Diese Maßnahmen ließen eine kaum gegebene Explosionsgefahr nun komplett ausschließen.

Die umfangreiche Brandbekämpfung zeigte nach 15 Minuten Wirkung, es konnte für den Lkw und das Tankstellendach „Brand unter Kontrolle“ gegeben werden. Nach rund einer Stunden meldete Einsatzleiter ABI Erich Hettegger „Brand aus“. Die Nachlöscharbeiten dauerten noch rund eine weitere Stunde. Der gekühlte Lastzug wurde von einer Bergefirma unter Brandschutzbegleitung eines Tanklöschfahrzeuges der FF Golling abtransportiert.

Glück für Fahrer
Unglaubliches Glück hatte der Fahrer des Sattelschleppers: Der Mann konnte sich irgendwie in seiner Zugmaschine „klein machen“ und sich selber aus dem Führerhaus befreien. Der Fahrerstand war durch den Aufprall an die Zapfsäule komplett eingedrückt worden. Der Mann kam mit leichten Verletzungen und einem Schock davon und wurde vom Roten Kreuz Golling in das Krankenhaus gebracht.
Nach gut 2,5 Stunden war der Einsatz für die FF Golling beendet.

Einsatzkräfte:
VRF – Voraus Golling
SRFK-A – Rüst Golling
TLF 3000 – Tank 1 Golling
TLF 3000 – Tank 2 Golling
LF – Pumpe Golling
SF – Schlauch Golling
Mannschaft: 32 Mann
Atemschutztrupps: 3 (9 Mann)
Einsatzleiter: ABI Erich Hettegger
Weiters:
BFK Tennengau
Rotes Kreuz Golling
Autobahnpolizei
Bergedienst



 
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