Dieser Tag war ein sehr ereignisreicher, nach einem blinden Alarm und einer Ölspur suchte ein heftiges Unwetter Golling heim.

Den Anfang machte gegen ca. 15:00 Uhr ein Verkehrsunfall auf der A10 im Brentenbergtunnel; kurz nach dem Ausrücken konnte aber Entwarnung gegeben werden; es waren keine Personen verletzt, die Asfinag konnte den Auffahrunfall selbstständig abarbeiten.

Kurz darauf, um 16:21 Uhr der nächste Einsatz; auf der B159 prallte kurz nach der Lawinengalerie am Pass Lueg ein Motorradfahrer mit einem PKW zusammen. Andere Verkehrsteilnehmer leisteten Erste Hilfe, der Motorradfahrer wurde vom Roten Kreuz versorgt. Die ausgerückten Kräfte der Feuerwehr Golling sicherten die Unfallstelle und banden ausgelaufene Betriebsstoffe. Anschließend wurde die Fahrbahn wieder gereinigt, nach etwa einer Stunde konnte wieder ins Feuerwehrhaus eingerückt werden.

In den Abendstunden folgen dann viele Einsätze infolge des schweren Unwetters:

In der Zeit zwischen 19:07 Uhr und 21:40 mussten insgesamt 14 Einsätze bewältigt werden, darunter mehrere umgestürzte bzw. entwurzelte Bäume. Den Anfang machte ein Baum, der die sichere Abfahrt von der Autobahn Richtung Golling behinderte. Besonders im Bereich Pass Lueg wurde die B159 von mehreren Bäumen blockiert. Die Straßenmeisterei übernahm diesen Einsatz nach einiger Zeit, um die Kräfte der FF Golling für die vielen anderen Einsätze frei zu spielen. Die Bundesstraße war für längere Zeit gesperrt.

Einen weiteren Schwerpunkt bildeten Auspumparbeiten; besonders in der Wasserfallstraße im Ortsteil Torren standen mehrere Keller unter Wasser. Diese wurden mit mehreren Tauchpumpen und Nasssaugern wieder trockengelegt.

Den umfangreichsten Einsatz bildeten aber ein teilweise abgedecktes Dach in der Marktstraße; eine größere Fläche eines Blechdaches hatte sich durch den Sturm gelöst. Der abgehobene, aber nicht abgerissene Teil musste gesichert werden. Anschließend wurde der offene Teil des Daches provisorisch mit Planen und Holzlatten abgedeckt.

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Einsatzkräfte

Einsatzleiter: HBI Gerald Dygruber

Mannschaft: 45 Mann

Weitere Einsatzkräfte :